Rick Steffen ist Feuerwehrmann, Familienmensch und leidenschaftlicher Radsportler. 2025 gewann er die Badlands, eines der härtesten Ultra-Cycling-Rennen Europas: 815 Kilometer, 15.000 Höhenmeter, 38 Stunden nonstop – ohne Schlaf, ohne Support.
Seine Geschichte beginnt mit einem gesundheitlichen Hindernis: Schon als Kind litt Rick unter bronchialem Asthma, was ihn sportlich einschränkte. Doch anstatt sich bremsen zu lassen, kämpfte er sich Schritt für Schritt frei. Mit Training, Disziplin und mentaler Stärke überwand er seine Grenzen – heute spürt er nichts mehr von seiner früheren Erkrankung.
Dieser Weg formte seinen Charakter: bodenständig, fokussiert, ehrgeizig – ganz Ruhrpott.
Als Feuerwehrmann bringt er mentale Stärke, Belastbarkeit und Teamgeist aus seinem Beruf mit in den Sport. Genau das prägt seine Haltung auf dem Rad: durchziehen, dranbleiben, egal was kommt.
Der Durchbruch kam 2025 mit dem Sieg bei den Badlands in Spanien – einem Rennen, das als das härteste Gravel-Ultra Europas gilt. 815 Kilometer, 15.000 Höhenmeter, Wüste, Hitze, Hunger, Schlafmangel – und ein Mann, der einfach nicht aufhört zu treten.
Rick Steffen steht für das, was im Radsport oft verloren geht: ehrliche Leidenschaft, Ruhe statt Hype, Substanz statt Show. Er verkörpert den modernen Ausdauersport im besten Sinne – pur, mental stark und mit einer Prise Ruhrpott-Humor.
Nach dem Sieg bei den Badlands blickt Rick nach vorne: Projekte wie Everesting Mallorca und The Traka Adventure in Girona stehen auf seiner Liste. Ultra-Distanzen bleiben sein Revier – aber immer mit dem Ziel, andere zu inspirieren, ihren eigenen Weg zu gehen.
